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Vorbild Xabi Alonso - 08.01.2016 15:30

'Es sind noch viele Schritte zu gehen'

Nein, auf Deutsch wolle er nicht sprechen, teilte Xabi Alonso am Freitag beim Pressetalk des FC Bayern im Wintercamp in Doha mit. „Nach dem Urlaub brauche ich noch ein bisschen mehr Zeit, um besser zu sprechen. Ich mache viele Fehler. Vielleicht ein bisschen später“, bat der 34 Jahre alte Spanier in nahezu perfektem Deutsch die Medienvertreter um Nachsicht - und beantwortete die ihm gestellten Fragen eben in fließendem Englisch. Fünf Jahre in der Premier League beim FC Liverpool haben ihre Spuren hinterlassen.

„Beeindruckend“ nannte FCB-Kapitän Philipp Lahm wenig später Alonsos Auftreten - sowohl auf als auch neben dem Platz. „Er ist viel rumgekommen und hat viel Erfahrung gesammelt. Er ist ein Vorbild darin, wie man sich in verschiedenen Ländern verhält“, sagte Lahm und verriet, dass Alonso innerhalb der Mannschaft „immer Deutsch“ spreche. „Es ist schon beeindruckend, wie schnell er die Sprache gelernt hat.“

Titelsammlung erweitern

Nicht nur Lahm schätzt diese unaufgeregte und weltmännische Art des gebürtigen Basken. Auch die Verantwortlichen beim Rekordmeister wissen, was sie am spanischen Welt- und Europameister haben und verlängerten kurz vor Weihnachten den Vertrag des 114-maligen Nationalspielers vorzeitig um ein weiteres Jahr bis Sommer 2017. „Es ist eine Freude zu bleiben und ich bin glücklich, dass ich mindestens noch ein weiteres Jahr hier spielen darf“, erklärte Alonso, der sich in München „sehr wohl“ fühlt.

Damit dieser Wohlfühlfaktor möglichst lange Bestand hat, möchte Alonso seine durchaus beeindruckende Titelsammlung noch durch die eine oder andere Trophäe erweitern. „Ich habe das Gefühl, dass wir gute Chancen haben, um alle Titel mitzuspielen“, betonte Alonso, schränkte aber ein: „Wenn alle Spieler verfügbar und in der richtigen Verfassung sind.“ In der Rückrunde der letzten Saison habe der FCB „Woche für Woche viele Probleme“ gehabt, meinte der defensive Mittelfeldspieler. „Hoffentlich haben wir jetzt etwas mehr Glück als letztes Jahr.“

Winterpause als Vorteil

Zunächst aber sei es an der „Zeit, Gas zu geben und zu arbeiten“, betonte Alonso. „Wir haben große Ziele, die wir erreichen wollen.“ Als „sehr hilfreich und wichtig“ bezeichnete der älteste Feldspieler im FCB-Kader dabei die Winterpause, die er bei seinen vorherigen Stationen in Spanien oder England nicht hatte. „Man kann sich ausruhen, den Kopf frei bekommen und die Beine hochlegen. Und danach hat man Zeit, sich wieder vorzubereiten, so wie wir es hier tun. Wir haben eine intensive Rückrunde vor uns und ich denke, das ist ein Vorteil gegenüber den anderen Ligen.“

So wie bei Juventus Turin, dem nächsten Gegner der Münchner im Champions-League-Achtelfinale. „Uns erwarten zwei sehr intensive Vergleiche, wir haben großen Respekt vor ihnen“, sagte Alonso über den Vorjahresfinalisten, der zuletzt acht Ligaspiele in Folge gewonnen hat. „Wenn wir nicht auf dem höchsten Niveau spielen, werden wir Probleme bekommen“, so Alonso, der die Königsklasse bereits mit Liverpool (2005) und Real Madrid (2014) gewonnen hat.

„Natürlich ist es in der jetzigen Phase meiner Karriere das größte Ziel. Wir alle wollen diesen Titel“, sagte Alonso, der mit einem weiteren Erfolg mit Rekordsieger Clarence Seedorf gleichziehen könnte. „Es ist für mich eine große Herausforderung, zu so einem ausgewählten Kreis von Spielern zu gehören.“ Doch das ist alles noch weit weg, so Alonso. „Es sind noch viele Schritte zu gehen auf dem Weg.“ Sollte er dieses Ziel mit dem FC Bayern doch erreichen, das anschließende Pressegespräch wird Alonso dann sicher auf Deutsch führen. Wetten, dass?

Für fcbayern.de in Doha: Carsten Zimmermann und Niko Heindl

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