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Pokalfight in Bochum - 11.02.2016 11:00

Müller: 'Haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen'

Als Philipp Lahm, Manuel Neuer & Co. am frühen Donnerstag aus ihren Hotelzimmerfenster schauten, sah beinahe alles aus wie am Morgen zuvor. In der Nacht hatte es im Ruhrgebiet erneut geregnet, die Straßen waren nass, der Himmel zunächst trüb, ehe er sich noch aufhellte. Bereits abgefallen war indes die Anspannung, denn dank des 3:0 (1:0)-Erfolges beim VfL Bochum steht der FC Bayern zum siebten Mal in Folge im DFB-Pokal-Halbfinale!

„Hut ab vor der Mannschaft“, freute sich Thomas Müller nach dem „Pokalfight in Bochum“, bei dem der Zweitligist dem Rekordpokalsieger vor allem in der ersten Halbzeit einiges abverlangt hatte. „Wir haben schon damit gerechnet, dass es kein Spaziergang wird“, so Müller, der sich nach dem Abpfiff bestätigt sah. „Bochum hat es ordentlich gemacht.“ Vor allem in der ersten Hälfte, als die Gastgeber den FC Bayern lange geschickt vom eigenen Tor fernhielten – und selbst ansehnlich konterten.

„Wir wussten, dass sie immer schnell nach vorne spielen wollen und gefährlich sind, vor allem mit Simon Terodde“, war auch Joshua Kimmich auf einen arbeitsreichen Tag eingestellt. Der von Kimmich angesprochene VfL-Stürmer stellte die Münchner Defensive zweimal (8./10.) auf eine harte Probe, ehe der Rekordpokalsieger die Partie mehr und mehr in den Griff bekam. „Wir haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen“, wusste Müller.

Lewandowski weist den Weg

Auf glitschigem Rasen stellten die Münchner kurz vor der Pause auch ihre Kombinationsfähigkeiten unter Beweis – allen voran Müller und Robert Lewandowski, der den FCB einmal mehr in Führung brachte (38.). „Bis zum ersten Tor war es nicht so leicht, Bochum hat gut gespielt“, wusste der treffsichere Pole, und auch Arjen Robben sprach den Westfalen ein „Kompliment“ aus. „Es war wichtig, in Führung zu gehen“, ahnte Lahm, und Lewandowski dachte noch auf dem Feld: „Am besten jetzt noch eins nachlegen!“

In der turbulenten Schlussphase der ersten Hälfte hätte es fast geklappt, als Schiedsrichter Bastian Dankert nach einem Foul von Bochums Jan Simunek an Arjen Robben auf den Punkt zeigte und den VfL-Profi vom Platz stellte (43.). Bochums Keeper Manuel Riemann aber hielt den Strafstoß vom erneut unermüdlichen Müller. Die Münchner verpassten zur Pause also ein komfortableres Torepolster, wussten aber, dass es in Überzahl nun „einfacher“ werden würde, wie Lewandowski anmerkte.

Bremen? 'Wir brauchen eine super Leistung'

In der Tat spielten die Bayern ihre numerische Überlegenheit nach dem Seitenwechsel konsequent aus, stets darauf bedacht, die Partie zu entscheiden. „Wir konnten das Spiel kontrollieren und weiter aufs zweite Tor spielen“, meinte Lewandowski; Thiago (61.) ließ die mitgereisten FCB-Fans im Gästeblock schließlich jubeln. „Das Tor war wichtig für die Mannschaft, aber das Wichtigste ist, dass wir in die nächste Runde eingezogen sind“, freute sich der Spanier. Lewandowski machte mit seinem zweiten Tor (90.) an diesem Abend den Deckel drauf.

Eine Hürde muss der FC Bayern auf dem Weg ins Endspiel nach Berlin noch nehmen, im Halbfinale (19./20.04.2016) kommt Werder Bremen in die Allianz Arena. „Du hoffst natürlich immer auf ein Heimspiel“, freute sich Robben über das Los, warnte jedoch zugleich vor einem „schweren Schritt. Bremen hat in Leverkusen gewonnen, wir brauchen eine super Leistung.“ Kapitän Lahm indes kündigte für die kommenden Wochen tatendurstige Münchner an: „Wir werden dranbleiben und weiter hart arbeiten.“

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