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'Spektaktel' ohne Tore - 06.03.2016 11:55

'Wir können mit dem 0:0 leben'

Zusammen 118 Tore hatten der FC Bayern und Borussia Dortmund vor diesem Abend in der laufenden Bundesliga-Saison erzielt. Mit Robert Lewandowski, Thomas Müller, Pierre-Emerick Aubameyang und Henrikh Mkhitaryan standen vier Spieler auf dem Platz, die in dieser Spielzeit insgesamt schon an 147 Toren beteiligt waren. Doch nach dem Spiel waren Tore genau das, was fehlte. 0:0 endete das Gipfeltreffen zwischen dem Tabellenzweiten Dortmund und Spitzenreiter Bayern. Es war ein 0:0 von der allerbesten Sorte.

„Es ist ein irres Tempo und eine unglaubliche Geschwindigkeit im Spiel“, war Bundestrainer Joachim Löw schon in der Halbzeitpause begeistert von dem, was die 22 Mann auf dem Rasen ablieferten, „es ist das beste Spiel, das ich in dieser Saison gesehen habe.“ Pep Guardiola sprach nach intensiven 90 Minuten von einem „guten Spektakel für Dortmund, für Bayern, für die Zuschauer und für den deutschen Fußball. Das Ergebnis ist okay, das Spiel war gut.“

„Schade“ fand es am Ende nicht nur Lewandowski, „dass wir nicht wenigstens ein Tor geschossen haben.“ Denn Chancen dazu gab es durchaus. Die zwei besten vereitelte BVB-Torwart Roman Bürki, der gegen den durchgebrochenen Douglas Costa parierte (28. Minute) und einen Kracher von Arturo Vidal mit einem Klassereflex an die Querlatte lenkte (64.). „Wir hatten genug Torchancen, um das Spiel zu gewinnen“, meinte Guardiola, der aber auch die eine oder andere Dortmunder Möglichkeit konstatierte: „Aber das ist klar, denn es ist fast unmöglich, hier keine Konter zuzulassen.“

'Es bleibt spannend'

17:11 Torschüsse und 63 Prozent Ballbesitz erarbeiteten sich die Bayern gegen die Dortmunder, die vor allem in der ersten Halbzeit ihre Klasse zeigten und mit ihrer ungewohnten Formation (Fünferkette) den Münchnern zunächst Kopfzerbrechen bereiteten. „Wir hatten sie anders erwartet“, gestand Philipp Lahm und Guardiola sagte: „Leider habe ich keine Auszeit wie im Basketball. Nach 20, 25 Minuten haben wir verstanden, was wir tun mussten.“

Dann übernahm der FCB die Spielkontrolle und ließ die Gastgeber im zweiten Durchgang kaum mehr aus ihrer Hälfte heraus. „Aufgrund der zweiten Halbzeit hätten wir vielleicht eher den Sieg verdient gehabt. Aber das Unentschieden ist absolut in Ordnung“, meinte Lahm. Müller fasste zusammen: „Wir können mit dem 0:0 leben, aber ich hätte unsere Leistung gerne mit einem 1:0-Sieg belohnt gesehen.“

Sei‘s drum. Das Remis reichte den Bayern, um ihre Spitzenposition in der Tabelle zu festigen. Fünf Punkte beträgt weiterhin der Vorsprung auf die Borussia. Noch neun Spieltage stehen aus. „Es bleibt spannend. Entschieden ist in der Meisterschaft noch nichts“, weiß Müller. Matthias Sammer sprach von einer „sehr guten Ausgangsposition“ - unter einer Bedingung: „Wenn wir diesen Modus weiterfahren und jedes Spiel als Finale begreifen.“

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