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Stellungnahme - 12.03.2016 17:15

FCB-Chef Rummenigge kritisiert herabwürdigende Aussage von DFB-Gericht

Der FC Bayern München wehrt sich entschieden gegen herabwürdigende Äußerungen des DFB-Sportgerichts bei der Beurteilung der verhandelten Gelb-Sperren für die Werder-Bremen-Profis Zlatko Junuzovic und Clemens Fritz. Junuzovic und Fritz war vorgeworfen worden, sie hätten sich absichtlich verwarnen lassen, um beim Auswärtsspiel in München nicht antreten zu müssen.

Der Vorsitzende Richter Hans E. Lorenz hat dazu am Freitag erklärt: „Wenn das alle (...) so machen und gegen Bayern München aussetzen, dann führt das automatisch dazu, dass Bayern München in der Bundesliga regelmäßig gegen schwächere Mannschaften zu spielen hat. Das kann nicht im Sinne des Wettbewerbs sein.“

Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München, kritisiert die Formulierung des DFB-Gerichts: „Durch so eine Aussage wird die sportliche Leistung des FC Bayern diskreditiert. In meinem Verständnis sind Richter neutrale Organe. Das DFB-Sportgericht sollte nicht auf Grundlage eines einzelnen Falls mögliche Schlüsse zum Nachteil eines unbeteiligten Dritten andeuten. Und Herr Lorenz sollte vorsichtig sein, wenn er den FC Bayern öffentlich, und sei es auch nur indirekt, in den Zusammenhang einer Wettbewerbsverzerrung stellt.“

Nach mündlicher Verhandlung sind Junuzovic und Fritz von DFB-Sportrichter Lorenz wegen unsportlichen Verhaltens zu einer Geldstrafe in Höhe von jeweils 20.000 Euro verurteilt worden. 

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