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Nach sieben Wochen FCB - 14.10.2014 17:52

Alonso: 'Nur das Deutschlernen ist kompliziert'

„Habts no an Zweifi?“ steht in großen Buchstaben unter einem muskulösen Bayern-Spieler, die Gegner liegen am Boden. Es ist eine Karikatur aus dem ältesten erhaltenen Schriftstück des FC Bayern aus dem Jahr 1902 - eingeholt von der Realität. Nur zwei Meter davon entfernt steht Xabi Alonso in der FC Bayern Erlebniswelt. Und Zweifel an ihm hat er in seinen ersten sieben Wochen beim FC Bayern in keinster Weise aufkommen lassen. Ganz im Gegenteil!

Der Spanier hat praktisch ohne Warmlaufen die Rolle als Mittelpunkt des Bayern-Spiels übernommen. Alle neun Pflichtspiele hat er seit seiner Ankunft Ende August bestritten, acht Mal stand er dabei in der Startelf. In der Bundesliga wurden für ihn im Schnitt 160 sogenannte Ballbesitzphasen pro 90 Minuten gezählt - mit Abstand der Topwert der Liga (Schmelzer 106, Dante 104, J. Boateng 103, Rafinha 99). Beim Spiel in Köln sorgte er mit 216 Ballkontakten für einen Ligarekord.

Einen ersten Eintrag in den Annalen des FC Bayern hat Xabi Alonso also schon sicher. Am Dienstag nahm er der Geschichte des deutschen Rekordmeisters bei einem Besuch der FCB Erlebniswelt  persönlich in Augenschein. Dabei beantwortete er auch zahlreiche Fragen zu seinen ersten Wochen in München. fcbayern.de fasst seine Aussagen zusammen:

Xabi Alonso über...

...sein Bayern-Wissen: „Wenn du Fußball liebst, kennst du die Geschichte von Bayern: fünf Champions-League-Titel, die große Zeit in den 70er Jahren, wie sie die großen Finals gewonnen - San Siro - und verloren - Barcelona - haben. Das sind Kindheitserinnerungen. Und natürlich der hochverdiente Triumph in Wembley, das großartige Triple-Jahr. Viele großartige Spieler haben hier gespielt, die nicht nur große Persönlichkeiten bei Bayern sind, sondern überhaupt in der Geschichte des Fußballs. Jeder auf der Welt kennt sie.“

...seinen Wechsel nach München: „Es war keine leichte Entscheidung, Real Madrid zu verlassen. Aber ich spürte, dass es der richtige Moment für etwas Neues war. Ich wollte eine neue Herausforderung und hatte die Gelegenheit zu wechseln. In eine neue Liga, in ein neues Land, zu einem weiteren Topklub. Erst Liverpool, dann Madrid, jetzt Bayern - das ist ein wunderbares Drehbuch meiner Karriere und hat eine große Rolle bei meiner Entscheidung gespielt.“

...seine ersten Wochen beim FC Bayern: „Ich bin sehr zufrieden, wie es läuft. Ich fühle mich gut aufgenommen im Klub und im Team. Auch über das Wetter kann ich mich nicht beschweren. Zum Trainer habe ich ein gutes Verhältnis. Wir sprechen viel miteinander. Ich weiß, was er von mir erwartet.“

...seine ersten Spiele für Bayern: „Es ist immer einfacher, wenn du zu einer funktionierenden Mannschaft kommst. Ich bin derjenige, der sich anpassen muss: an den Klub, an die Mannschaft, an den Trainer. Bisher läuft es gut. Ich spüre das Vertrauen meiner Kollegen. Sie wissen, was ich in die Mannschaft einbringen kann. Das ist ein Gewinnerklub, eine Gewinnermannschaft - das macht es mir einfach.“

...seine Rolle in der Mannschaft: „Natürlich will ich auf dem Rasen ein wichtiger Spieler sein. Aber ich finde, es ist wichtig, dass eine Gruppe deutscher Spieler das Wort in der Kabine führt. Wir neuen Spieler müssen uns viel von ihnen abschauen.“

...die Unterschiede im Spiel zwischen Bayern und Real Madrid: „Das Spiel bei Bayern ist anders angelegt. Hier bauen wir das Spiel langsamer auf, immer auf der Suche nach dem besten Moment, um zum Abschluss zu kommen. In Madrid, mit Cristiano Ronaldo und Gareth Bale, geht es schneller hin und her.“

...seine Ziele mit Bayern: „Wenn du für Bayern spielst, kämpfst du um alles. Bis jetzt machen wir es gut. Aber wir wollen uns weiter verbessern und in der Rückrunde, wenn es um die Titel geht, am Zenit sein.“

...den nächsten Champions-League-Gegner AS Rom: „Letzte Saison hat Rom einen großen Schritt nach vorne gemacht. In der Sommervorbereitung habe ich noch mit Real Madrid gegen sie gespielt. Ich habe auch das letzte Spiel der Roma gegen Juventus Turin gesehen. Sie kämpfen in Italien mit um die Meisterschaft und wollen sich für die K.o.-Phase der Champions League qualifizieren. Die Partie in Rom ist ein sehr wichtiges Spiel für uns. Wir sind in einer guten Position in der Gruppe und wollen uns schnell für die nächste Runde qualifizieren.“

...Pep Guardiola: „Er geht sehr methodisch vor, analysiert das Spiel in all seinen Details, besitzt ein großes taktisches Wissen. Er hat immer neue Ideen, will das Spiel ständig verbessern. Viele Stunden verbringt er damit, einen Plan für jedes einzelne Spiel vorzubereiten. Ich lerne viel von ihm.“

...Arjen Robben: „Arjen war für mich der beste Spieler der Weltmeisterschaft. Im letzten Jahr hat er auf einem unglaublichen Level gespielt. Er ist ein Spieler, der den Unterschied ausmachen kann, wenn er den Ball hat, weißt du, dass immer etwas passieren kann. Wir können uns glücklich schätzen, ihn in unseren Reihen zu haben. Solche Spieler brauchst du.“

...das Trainingscomeback von Thiago und Franck Ribéry: „Das ist großartig. Ich hoffe, dass sie schnell ihren Rhythmus finden. Hoffentlich geht es auch Basti (Schweinsteiger, Anm. d. Red.) bald besser. Das sind sehr wichtige Spieler für die Mannschaft. Wir brauchen sie.“

...das Leben in München: „München ist eine schöne, weltoffene Stadt. Meine Familie und ich, wir fühlen uns sehr wohl hier. Nur das Deutschlernen ist kompliziert. Dafür werden wir noch ein bisschen Zeit brauchen.“

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