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Interview - 18.11.2014 10:30

Lahm: 'Ich sitze nicht da und es kribbelt'

Vier Monate nach seinem Rücktritt aus der Nationalmannschaft hat man sich an den Anblick gewöhnt: Philipp Lahm ist während der Länderspielpause nicht beim DFB, sondern trainiert an der Säbener Straße. Einen Tag vor seiner schweren Fußverletzung - Lahm zog sich im Training einen Bruch des rechten oberen Sprungegelnks zu - nahm sich der Kapitän des FC Bayern Zeit für ein Interview mit fcbayern.de. Darin sprach der 31 Jahre alte frisch gebackene Bambi-Gewinner über seinen Trophäenschrank, gemütliche Länderspielabende und Pierre Littbarski.

Das Interview mit Philipp Lahm:

fcbayern.de: Herzlichen Glückwunsch zum Bambi, Philipp! Wo steht das Reh denn jetzt?
Lahm: „Zuhause im Wohnzimmer.“

fcbayern.de: Bambi, Silbernes Lorbeerblatt, WM-Pokal, Meisterschale, DFB-Pokal - und das waren nur die Auszeichnungen aus diesem Kalenderjahr! Wo bewahrst du denn die ganzen Trophäen auf?
Lahm: „Ich habe einen Schrank für die Medaillen und alles, was sich so im Laufe einer Karriere ansammelt.“

fcbayern.de: Arjen Robben spielt mit dem Gedanken, nach seiner Karriere ein privates Museum zu eröffnen. Wird es auch eine Philipp-Lahm-Sammlung geben?
Lahm: „Ein eigenes Museum? Einen solchen Gedanken hatte ich noch nie. Da halte ich mich lieber an die FC Bayern Erlebniswelt.“

fcbayern.de: Und was passiert mit den Trikots, die du im Laufe deiner Karriere eingetauscht hast?
Lahm: „Meistens behalte ich die. Wenn Freunde ein bestimmtes Trikot gern haben möchten, dann versuche ich, ihnen das zu besorgen. Aber die meisten Trikots hängen bei mir zuhause in einem großen Schrank.“

fcbayern.de: Hast du ein Lieblingsstück unter den gesammelten Trikots?
Lahm: „Nein. Am meisten am Herzen liegen mir aber die Trikots, die ich mit Freunden getauscht habe, wenn wir mal gegeneinander gespielt haben: mit Andi Ottl zum Beispiel oder mit Spielern, die ich aus der Nationalmannschaft kenne. Diese Trikots sind für mich am wertvollsten.“

fcbayern.de: Wie sieht das aus, wenn sich Philipp Lahm ein Länderspiel im Fernsehen anschaut?
Lahm: „Ganz entspannt.“

fcbayern.de: Füße also auf dem Tisch?
Lahm: „Ich will ja kein schlechtes Vorbild für meinen Kleinen sein. Deswegen sitze ich ordentlich da und schaue mit der Familie gemütlich Fußball.“

fcbayern.de: Ist es noch ein seltsames Gefühl, auf der Couch zu sitzen, während die ehemaligen Nationalmannschaftskollegen gegen den Ball treten?
Lahm: „Überhaupt nicht. Erstens stand der Rücktritt für mich ja nicht erst seit Sommer fest, sondern schon länger. Und zweitens habe ich ja noch nicht ganz mit dem Fußballspielen aufgehört. Deswegen sitze ich nicht da und es kribbelt, sondern ich weiß: In einer Woche spiele ich schon wieder in der Allianz Arena gegen Hoffenheim.“

fcbayern.de: Du genießt also die Länderspielpause?
Lahm: „Es ist sehr angenehm. Man hat ein paar Tage frei, kann abschalten, regenerieren und Zeit mit der Familie verbringen. Das tut schon gut. In den letzten Jahren hatte ich fast nur englische Wochen, so kommt es mir zumindest vor.“

fcbayern.de: Auf Twitter hatten die Fans die Gelegenheit, ein paar Fragen an dich zu schicken. @jagibaby möchte zum Beispiel wissen: Würdest du dir wünschen, dass dein Sohn später mal in deine Fußstapfen tritt? Oder soll er einen anderen Beruf wählen?
Lahm: „Das ist mir vollkommen egal. Ich lasse ihm die Freiheit und dränge ihn nicht, Fußball zu spielen. Er soll seinen eigenen Weg finden.“

fcbayern.de: @FCB_since_1900 fragt: Welchen Beruf hättest du erlernt, wenn du kein Fußballer geworden wärst?
Lahm: „Ich bin froh, dass ich Fußballer geworden bin. Ansonsten weiß ich nicht, ob ich Banker oder Polizist geworden wäre.“

fcbayern.de: Und noch die Frage von @fussballgott_31: Wer war dein größtes Vorbild in deiner Kindheit?
Lahm: „Pierre Littbarski. Die WM 1990 war die erste WM, die ich mitverfolgt habe. Da habe ich ihn gesehen. Körperlich ist Pierre Littbarski außerdem wie ich nicht einer der Größten. Deswegen war er mein Vorbild.“

Das Interview führten: Nikolaus Heindl und Marco Donato.

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