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Arena vor Kapazitätserhöhung - 08.08.2014 14:14

FCB startet Ticket-Zweitmarkt

Hunderte Meter lange Warteschlangen bei Autogrammstunden in Manhattan, 5.000 Zuschauer bei einem öffentlichen Training in Portland - der Ansturm, den der FC Bayern bei seiner USA-Tour erlebte, wird zuhause noch einmal potenziert. Sichtbar wird dies zum Beispiel in der Ticketing-Abteilung des Double-Siegers. Diese erlebt derzeit einen Boom wie nie zuvor. „Die Nachfrage ist sogar noch größer als letztes Jahr“, berichtete der  stellvertretende Vorstandsvorsitzende des FC Bayern, Jan-Christian Dreesen, am Freitag.

Wie in den letzten Jahren auch sind schon jetzt wieder alle Bundesligaspiele - egal ob zuhause oder auswärts - ausverkauft. Doch die Ticketing-Abteilung muss in diesem Jahr so viele Absagen verschicken wie noch nie. Mehr als 120.000 Bestellungen liegen selbst für das am schlechtesten nachgefragte Heimspiel vor. „300.000 Tickets könnten wir für das Spiel gegen Dortmund verkaufen. Das ist eine gewaltige Zahl“, sagte Dreesen.

Sogar Auswärts könnte der FC Bayern jedes Bundesligastadion nur mit den eigenen Fans füllen. „Selbst für ein Spiel wie beim Liganeuling Paderborn haben wir 42.000 Anfragen, für Dortmund sind es 85.000.“

Arena-Kapazität soll steigen

Um die riesige Nachfrage nach Tickets wenigstens ein bisschen abzufedern, hat der FC Bayern während der Sommerpause in der Allianz Arena zusätzliche Plätze geschaffen. Durch Umbaumaßnahmen entstanden im Unterrang der Südkurve knapp 2.200 neue Stehplätze, im restlichen Stadion weitere rund 2.700 Sitzplätze.

Sobald die Behörden die Genehmigung erteilen, steigt die Kapazität der Allianz Arena somit auf 75.000 Zuschauer bei nationalen und 69.344 bei internationalen Spielen. Dreesen hofft, dass die Genehmigung im Laufe der Hinrunde vorliegt. „Ich bin ganz optimistisch, dass wir in diesem Prozess zu einem guten Ende kommen werden.“

Eigener Ticket-Zweitmarkt

Dreesen konnte noch eine weitere gute Nachricht überbringen: Als erster Bundeligist bietet der FC Bayern seinen Fans ab sofort einen eigenen Ticket-Zweitmarkt an. Dort können Tages- und Dauerkarteninhaber, die ihr Ticket für ein Ligaspiel des FC Bayern nicht selbst nutzen können, ihre Karte anderen Fans anbieten - und zwar zum Erstmarktpreis.

„Wucher ist dort nicht möglich“, bekräftigte Dreesen, „ein Fan, der es mit dem Verein echt meint, verkauft nur über unseren Zweitmarkt.“ Der FC Bayern beobachte ständig andere Verkaufsportale. Fans, die dort ihre Dauerkarten mit Gewinnerzielungsabsicht anbieten, drohe die Kündigung, betonte der Bayern-Vorstand und ergänzte gegenüber fcbayern.de: „So wollen wir Geschäftemacherei und Preisauswüchse verhindern.“

Der Ansturm auf dem FCB-Zweitmarkt ist übrigens schon jetzt riesig. „Im Moment dauert es durchschnittlich 1 Minute 10 Sekunden, bis ein Ticket weg ist“, erzählte Dreesen.

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