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Rückblick, Teil 3 - 28.07.2014 10:00

Bayern in the USA: Kahn und die Beach Boys

Go west, heißt es für den FC Bayern, wenn er am Mittwoch (30. Juli) zu einer neuntägigen Tour in die USA aufbricht. New York und Portland/Oregon sind die Ziele für Pep Guardiola und seine Mannschaft, die damit eine ganze Reihe von USA-Besuchen des deutschen Rekordmeisters fortsetzen. Von der Ostküste bis Kalifornien, von den Großen Seen bis Florida hat der FCB schon aufgespielt. fcbayern.de blickt in drei Teilen zurück auf die USA-Reisen in den letzten gut 50 Jahren.

Teil 3: Chicago, Miami, New York

2004: Marketing, Training, ManUnited

Marketing und Saisonvorbereitung waren das Motto bei der viertägigen Reise nach Chicago im Juli 2004. Ohne ihren Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge, der krank zuhause bleiben musste, sowie einige verletzte Spieler wie Bastian Schweinsteiger, Willy Sagnol, Claudio Pizarro und Lucio waren die Bayern am 22. Juli in die 2,8-Millionenstadt am Lake Michigan gejettet. „Die Reise ist Teil unserer weltweiten Strategie“, erklärte Uli Hoeneß.

In Chicago präsentierten sich die Münchner auf Pressekonferenzen, bei denen Uli Hoeneß als Dolmetscher für Felix Magath einsprang, und bei Autogrammstunden begeisterten Fans. „Ich bin überrascht. Ich habe gedacht, dass der Männerfußball in den USA immer noch in den Kinderschuhen steckt“, sagte Oliver Kahn. Zu einem öffentlichen Training kamen rund 6.000 Zuschauer.

Zwei Wochen vor dem Bundesligastart - die letzten EM-Teilnehmer waren gerade erst aus dem Urlaub zurückgekehrt - legte Trainer Felix Magath natürlich auch großen Wert auf das Training und den abschließenden Test gegen Manchester United (26. Juli). Die Engländer traten nur mit einer B-Elf an, die Bayern waren müde, bestimmten aber dennoch die Partie. Tore sahen die 65.000 Zuschauer im Soldier Field - das Spiel wurde landesweit live im Fernsehen übertragen - in 90 Minuten keine. Im anschließenden Elfmeterschießen war Kahn gleich in seinem ersten Spiel nach dem Urlaub wieder der Held. Er parierte gegen Alan Smith und John O'Shea, während für den FCB Torsten Frings, Mehmet Scholl, Michael Ballack und Roque Santa Cruz ihre Schüsse verwandelten - 4:2 für Bayern!

Zufrieden trat der FCB anschließend die Heimreise an. „Die Ziele, die wir uns gesteckt haben, nämlich unser Image und die Bekanntheit in USA zu steigern, haben wir sehr gut erreicht“, sagte Hoeneß.

2006: Beach-Boys und Good-bye Liza

Unter ganz anderen Vorzeichen stand die zehntägige USA-Reise des FC Bayern zwei Jahre später. Nach erfolgreicher Double-Verteidigung wollten die Münchner - ohne elf WM-Teilnehmer - vor allem eines: es sich gut gehen lassen. „Wir werden vor allem den Strand und die Sonne genießen“, kündigte Felix Magath an, als es am 19. Mai nach Miami ging. Roy Makaay sagte: „Wir wollen einfach viel Spaß zusammen haben.“

Konkret sah das so aus: Die 18 Bayern (inklusive Physiotherapeuten und Zeugwarte) flitzten per Jetski über die Wellen, begegneten bei einem Airboat-Ausflug in die Everglades Alligatoren, Wasserschildkröten und Schlangen, begeisterten amerikanische Strandbesucher mit Fallrückziehern, Hakentricks und Flugkopfbällen beim Beach-Fußball und spielten ausgiebig Schafkopf.

Nach fünf Tagen hieß es für die Münchner Touristengruppe um Hasan Salihamidzic, Jens Jeremies und Mehmet Scholl dann Koffer packen. Es ging weiter nach New York. Dort besuchten sie Ground Zero, das Empire State Builduing und den Central Park. Auch ein Baseball-Spiel der New York Yankees ließen sie sich nicht entgehen. Uli Hoeneß, der nach Manhattan mit vier Amateur-Spielern nachgereist war, besorgte zudem Tickets für das Musical Phantom der Oper.

Neben Sightseeing standen in New York aber auch einige PR- und Interview-Termine auf dem Programm. Felix Magath hielt außerdem einen Vortrag vor Nachwuchsspielern und bat zu einem Training, um seine Mannschaft wenigstens ein bisschen auf das abschließende Freundschaftsspiel gegen Red Bull New York (27. Mai) vorzubereiten - ein spezielle Partie für Bixente Lizarazu. Es war das letzte Spiel seiner Profikarriere.

Der französische Titelhamster führte die Bayern vor 5.173 Zuschauern im Giants Stadium dann auch als Kapitän aufs Feld. Claudio Pizarro brachte die Bayern zweimal in Führung (1:0, 2:1). In der zweiten Halbzeit wurden die Beine allerdings immer schwerer, so dass am Ende die Gastgeber 4:2 gewannen. Jean-Philippe Peguero (2), Edson Buddle und Amado Guevara trafen für die Bullen. Einen Tag später ging es trotzdem gut gelaunt zurück nach München.

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