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Rückblick, Teil 1 - 24.07.2014 11:15

Bayern in the USA: Die ersten Schritte

Go west, heißt es für den FC Bayern, wenn er in einer Woche (30. Juli) zu einer neuntägigen Tour in die USA aufbricht. New York und Portland/Oregon sind die Ziele für Pep Guardiola und seine Mannschaft, die damit eine ganze Reihe von USA-Besuchen des deutschen Rekordmeisters fortsetzen. Von der Ostküste bis Kalifornien, von den Großen Seen bis Florida hat der FCB schon aufgespielt. fcbayern.de blickt in drei Teilen zurück auf die USA-Reisen in den letzten 54 Jahren.

Teil 1: New York, Kalifornien, Große Seen

1960: Aus der Oberliga ins US-Fernsehen

Der professionelle Fußball in den USA steckte noch in den Kinderschuhen, als der FC Bayern erstmals die Reise über den großen Teich antrat. Damals, im Mai 1960, hatte ein amerikanischer Unternehmer (William D. Cox) zum ersten Mal die International Soccer League (ISL) ins Leben gerufen, ein Sommerturnier, bei dem bis 1965 viele namhafte Teams aus aller Welt aufliefen. Bei der ersten Auflage gingen unter anderem die amtierenden Meister aus England (FC Burnley), Nordirland (FC Glenavon), der schottische Vizemeister (FC Kilmarnock) und der französische Vorjahresmeister (OGC Nizza) an den Start. Und der FC Bayern.

Die Münchner flogen als deutscher Vertreter nach New York. FCB-Trainer Adolf Patek hatte eine schlagkräftige Oberliga-Mannschaft um Torwart Arpad Fazekas und Ludwig Landerer beisammen, die am 25. Mai die Ehre hatten, in den Polo Grounds von Manhattan das ILS-Auftaktmatch vor etwas mehr als 10.000 Zuschauern zu bestreiten. Gegen den späteren Finalisten Kilmarnock - es gab zwei Sechsergruppen; die beiden Gruppensieger spielten um den Turniersieg - musste man sich 1:3 geschlagen geben.

Auch gegen Burnley (28. Mai, 0:3) und das US-Auswahlteam New York Americans (10. Juni, 1:2 im Roosevelt Stadium von Jersey City) gingen die Bayern als Verlierer vom Platz. Gegen Glenavon (2. Juni) feierten sie einen 3:0-Erfolg, gegen Nizza (6. Juni) - diese Partie wurde in den USA landesweit im TV live übertragen - hieß es am Ende 2:2. Schließlich beendete der FCB seine Gruppe als Vorletzter, aber das war Nebensache. Das Erlebnis stand klar im Vordergrund.

1966: Pokalsieger on tour

Quer durch die USA ging es sechs Jahre später. Von Kalifornien, über die Großen Seen, einem kurzen Abstecher nach Kanada bis nach New York führte die Münchner ihre mehrwöchige Sommertour im Juni 1966. Abreise war am 6. Juni, nur zwei Tage nach dem Triumph im DFB-Pokalfinale. Vier Tage später (10. Juni) stand dann im Kezar Stadium von San Francisco das erste Spiel auf dem Programm. Vor 12.000 Zuschauern trennte man sich 2:2 vom frisch gebackenen schottischen Meister Celtic Glasgow.

Auch in den folgenden Wochen schlug sich das Team von Trainer Tschick Cajkovski um Franz Beckenbauer, Gerd Müller und Sepp Maier, die wenige Wochen vor dem Start der Weltmeisterschaft in England mit in die USA gereist waren, beachtlich. Die weiteren Ergebnisse:

10. Juni: 3:3 gg. Orange County (in Los Angeles)
15. Juni: 3:0 gg. Atlas Guadalajara (in Los Angeles)
17. Juni: 0:3 gg. Tottenham Hotspur (in Detroit)
19. Juni: 1:1 gg. Tottenham Hotspur (in Chicago)
22. Juni: 9:0 gg. Amateur-Auswahl Milwaukee (in Milwaukee)
26. Juni: 11:2 gg. St. Louis White Star (in St. Louis)
29. Juni: 2:2 gg. AC Turin (in Toronto)
30. Juni: 3:3 gg. AC Turin (in New York)

1979: Zu Besuch beim 'Kaiser'

Ganz im Zeichen des Wiedersehens mit Franz Beckenbauer stand der USA-Trip des FC Bayern im Juli 1979. Zwei Jahre zuvor war der Kaiser zu New York Cosmos gewechselt, jetzt folgten die Münchner ihrem ehemaligen Kapitän. Am 4. Juli wollten trotz der Feierlichkeiten zum amerikanischen Unabhängigkeitstag 42.366 Zuschauer das Freundschaftsspiel zwischen den Münchnern und dem amtierenden US-Meister im Giants Stadium sehen. Dieter Hoeneß und Wolfgang Kraus trafen zum 2:0-Sieg für das FCB-Team um Paul Breitner und Karl-Heinz Rummenigge.

Teil 2 des USA-Rückblicks folgt am Samstag (26. Juli).

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